Pokèmon Omega Rubin / Alpha Saphir (3DS)

Wie bereits angekündigt, haben wir uns das frisch vom Stapel gelassene Pokemon Omega Rubin angesehen. Das von Game Freak veröffentlichte Spiel für den Nintendo 3DS begeistert seit den ersten Editionen jung und alt. Was sich im letzten Ableger dieser Reihe verändert hat, lest ihr in diesem Test!

Der Artikel weicht vom gewohnten Schema ab, da wir einen Großteil schon in unserem Test der Demoversion begutachtet haben, denn in Sachen Gameplay, Grafik und Musik hat sich wenig verändert. In diesem Test legen wir unser Augenmerk auf die Performance, die Pokemon Omega Rubin als Vollversion liefert.

Nach erstmaligem Anzocken, gibt es natürlich auch mehr Screenshots zu sehen:

Unser Lieblingsfeature: der Überflieger, mit dem man Hoenn aus einer anderen Perspektive betrachten kann.Wie immer, könnt ihr in Arenen euer können beweisen.In dieser Edition wurden Pokèmon viel mehr in die Umgebung eingebaut.Wenn ihr euch an diese wilden Pokèmon anschleicht, könnten sie seltene Fähigkeiten oder Items besitzen.

Schon in den ersten Minuten merkt man, den Flair aus den alten Editionen Pokemon Rubin/Saphir, welche für den 3DS neu aufgesetzt wurden. Hat man die alten Editionen für den Gameboy Advance gespielt, fühlt man sich sofort heimisch. Es ist erstaunlich wie viel man wieder erkennt, obwohl das Spiel in einer komplett anderen Optik daher kommt. Auch jetzt muss man schmunzeln, wenn Professor Birk von Fiffyen gejagt wird und man seinen Starter benutzen muss um ihm aus der Klemme zu helfen.

Nun zu den Punkten, die wir in unserer Demo Bewertung ändern möchten:

Gameplay (9/10)

Obwohl es noch nicht perfekt ist, kommt einem die Steuerung nicht mehr so plump vor, wie in der Demoversion, in der man ab und an sogar gegen unsichtbare Hindernisse gelaufen ist, da die Hitbox von beispielsweise einem Felsen größer war, als der Felsen selbst.

Den einzigen Abzug bildet eigentlich nur, dass man den Protagonisten optisch nicht verändern kann. Im Vorgänger war dies möglich und hat auf gewisse Art und Weise das eigene Spiel personalisiert, da man wusste, dass nicht jeder andere den selben Hauptcharakter hat.

Im Test der Demo haben wir die Stille der Spielfigur bemängelt. Den Punkteabzug sparen wir uns in diesem Test aus, da es erstens für Pokèmon typisch ist, dass der eigene Charakter stumm bleibt. Es hat auch in keinster Weise den Bezug zur Handlung eingeschränkt! Durch die Dialoge zwischen den anderen Charakteren trug die eigene Stille zur Spannung bei, da es ohne bestimmte Tatsachen auszusprechen klar war, was man zu tun hatte.

Das Pokè-Navi, welches zum ersten mal zum Einsatz kommt ist ebenfalls ein Feature für sich. Mit ihm kann man sich an Pokèmon anschleichen, die sich in der Wildnis verstecken und so auch an Exemplare kommen, die ihre versteckte Fähigkeit oder eine besondere Attacke besitzen. Das bringt wieder etwas Abwechslung in das Fangen und Tauschen – Top!

Als letzten bemerkenswerten Punkt wäre der Überflieger zu nennen. Sobald man mit dem legendären Pokèmon Latios (oder Latias) Freundschaft geschlossen hat, kann man mit der Aeon-Flöte wirklich über Hoenn fliegen, anstatt wie in den Vorgängern über die Landkarte bereits besuchte Städte auszuwählen und anzusteuern. Es ist nun auch möglich direkt zu Routen oder wichtigen Orten zu fliegen, sofern sie zuvor schon besucht wurden. Zusammen mit dem stimmigen Soundtrack ist der Überflieger wirklich ein angenehmes Erlebnis.

Fazit:

Wer die alten Editionen neu erleben oder auch das erste Mal in die Welt der Pokèmon eintauchen möchte, sollte sich so schnell wie möglich in die Läden begeben, Pokèmon ORAS bietet für alle genug Material. Auch ist es möglich, eine Unmenge an Taschenmonstern, einschließlich legendärerer wie Deoxys, zu fangen, was es noch interessanter macht, sollte man danach streben alle zu fangen.

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